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19 Dec 07

Banken verdienen Nikolaus’ Rute

Die Situation auf dem Edelstahlmarkt scheint derzeit bis hin zum einzelnen Hersteller uneinheitlich zu sein. Wäh-rend die einen schon wieder offensichtlich mehr produzieren, stehen die anderen noch (oder zum Teil schon wie-der) auf der Bremse. Hierbei sind es insbesondere die Fragen hinsichtlich der weiteren globalen Konjunkturent-wicklung vor dem Hintergrund der sogenannten Finanzkrise, die für die Unsicherheiten verantwortlich sind.

Im Hinblick auf den Börsenmarkt für Nickel an der London Metal Exchange (LME) ist derzeit schon ein deutliches Austrocknen des Marktes zum Jahresende hin festzustellen. Rohstofffonds werden Ihre Portfolien im Hinblick auf die Durchschnittsnotierungen der Basismetalle aus 2007 adjustieren. Dies wird für einige Metalle Anfang 2008 für steigende Kurse sorgen, während andere durch den entsprechenden Abgabedruck eher mit sinkenden Preisen konfrontiert sein werden. Bei Kupfernotierungen von um und unter USD 6.400,00/mt und Aluminiumpreisen von um und unter USD 2.400,00/mt zeigt sich Nickel als drittes Element im sogenannten Metallkomplex noch ver-gleichsweise robust. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, dass Nickel relativ und absolut gesehen in diesem Jahr schon wesentlich stärker korrigierte.

Vor weiteren Prognosen ist es daher sinnvoll, die Wiederaufnahme der Geschäfte in 2008 abzuwarten, in der Hoffnung, dass sich dann etwas klarere Muster im Ein- und Verkaufsverhalten sowie in der Produktionstätigkeit der Edelstahlproduzenten erkennen lassen, was augenblicklich aufgrund der vorstehenden Gründe kaum möglich ist.

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