News item
17 Jan 12
,,Stiftung Staatsanleihentest''
- Nickelmarkt fester. Psychologische Marke von USD 20.000,00/mt im Visier. Technische Signale drehen ins Plus. Markt korrigiert vorherige Übertreibung. Realwirtschaftliche Fundamentaldaten weiterhin unverändert. Bankenumfeld eher kritischer.
- China weiterhin als Wachstumsmotor. Qualität der statistischen Daten muss immer wieder hinterfragt werden. Realwirtschaft aber auch in Kernländern der Eurozone robust. Deutschland ist hier der wesentliche Treiber.
- Letzte Downgrades der Ratingagenturen eingepreist, weil erwartet. Kaum Reaktionen an den Finanzmärkten. Macht der Gewöhnung. Urteile der Ratingagenturen werden durch Anleger differenzierter betrachtet.
- Politik fordert europäische Ratingagentur. Erfahrungsschatz der bestehenden Agenturen kaum ökonomisch zu replizieren. Wenn tatsächlich gewollt, dann nur zu erheblichen Kosten für die Steuerzahler. Forderung daher utopisch.
- Finanzmarktransaktionssteuer ein ähnlich populistischer Tummelplatz. Professionelle Anleger sind hinsichtlich des Orts der Transaktionen sehr flexibel, Privatanleger eher nicht. Steueraufkommen wird daher im Wesentlichen durch den Normalbürger erbracht. Sanktionierung von Verantwortlichen der Finanzkrise oder Verhaltenslenkung findet nicht statt. Argument ist – zum Teil auch aus Nichtwissen – nur vorgeschoben.
- „Währungskrieg“ US-Dollar versus Euro. Europäische Banken klagen über Engpässe bei der US-Dollarversorgung. Kein Vertrauen der europäischen Banken untereinander, wieso sollen dann US-Banken anders denken? Internationale Verflechtungen setzen Wettbewerbsbeschränkungen Grenzen.
File: Lesen ,,Stiftung Staatsanleihentest'' (PDF)